Penis

Vorhautverengung (Phimose)

Die Vorhautverengung kann angeboren sei, sie kann sich aber auch im Laufe des Lebens entwickeln. Die Vorhaut ist dann zu eng, um schmerzlos zurück gezogen zu werden. Dies führt zu Problemen bei der Hygiene, kann zu Entzündungen führen oder Probleme beim Geschlechtsverkehr verursachen. Neben Salbenbehandlungen wird oft auch die teilweise oder komplette Vorhautentfernung durchgeführt. Dieser Eingriff erfolgt in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose.

Potenzstörungen / vorzeitiger Samenerguss

Potenzstörungen (Probleme der Gliedversteifung) können verschiedene körperliche aber auch seelische (psychische) Ursachen haben. Körperliche Ursache von Potenzstörungen können unter anderem verschiedene Operationen im kleinen Becken, Hormonmangel, Gefäßverkalkungen, Nervenschädigungen, Zuckerkrankheit, Medikamenteneinnahme, Nikotin… sein. Nach einer urologischen Untersuchung können wir Ihnen sowohl bei der Potenzstörung, wie auch beim vorzeitigen Samenerguss mit verschiedenen Therapieverfahren helfen.

Penisverkrümmung (Induratio Penis Plastica, IPP)

Neben einer angeborenen Verbiegung des Penis kann es auch im Verlauf des Lebens durch einen Umbau des Schwellkörpergewebes zu einer Verkrümmung des Penis im versteiften Zustand kommen. Im Extremfall kann der Geschlechtsverkehr durch die Verbiegung unmöglich oder schmerzhaft werden. Der Verlauf kann durch eine medikamentöse Behandlung etwas abgemildert werden. Im Endzustand kann dann entschieden werden, ob eine operative Begradigung angezeigt ist.

Fehlmündungen der Harnröhre

Durch Fehlentwicklung des Penis im Mutterleib kann es dazu kommen, dass die Mündung der Harnröhre nicht an der Penisspitze sondern an anderer Stelle liegt. Je nach Lage und funktioneller oder kosmetischer Beeinträchtigung kann über eine operative Korrektur entschieden werden.

Entzündungen

An der Eichel und der Vorhaut treten insbesondere bei Vorhautverengung  unterschiedliche Formen der Entzündung auf, welche sich durch Rötung und häufig Juckreiz oder Schmerzen zeigen. In der Regel ist eine Salbenbehandlung erfolgreich.
Weiterhin kann es zu Entzündungen der Harnröhre kommen. Auch hier besteht häufig Juckreiz oder Schmerzen, Brennen beim Wasser lassen und ein glasiger oder eitriger Ausfluss. Die Harnröhrenentzündung wird häufig auf sexuellem Wege übertragen. Nach Diagnosestellung ist eine gezielte antibiotische Behandlung beider Partner unbedingt erforderlich.

Feigwarzen (Condylome)

Feigwarzen sind durch eine Virusinfektion (HPV-Viren) der Haut bedingt. Sie treten am häufigsten im Bereich der Geschlechtsorgane und des Afters auf. Sie können mit verschiedenen Salben behandelt und/oder operativ abgetragen werden. Bei ausgeprägtem Befall sollte auch eine kombinierte Therapie erwogen werden.